Kartoffelpizza

Normalerweise lassen sich deutsche Esser leicht in 2 Gruppen aufteilen: Auf der einen Seite die Nudel/Pizzafans und auf der anderen die Kartoffelfreunde. Dieses Rezept schafft das Kunststück, beiden gerecht zu werden.kartoffelpizza
Mengenangaben für 6 Portion(en)

Zutaten

ZUTATEN PIZZATEIG
500 Gramm Mehl (550er)
1 Würfel frische Hefe
400 ml Wasser (VORSICHT!)
2 Teelöffel Zucker
BELAG
5 Kartoffeln,  mittelgroß, geschält, fein gehobelt
5 Knoblauchzehen, hauchdünn gehobelt
1 Esslöffel Rosmarin, gehackt
125 Gramm Sahne, süß
150 Gramm Käse gerieben, bevorzugt eine Mischung Parmesan + Edamer
Olivenöl
Pfeffer schwarz, aus der Mühle

Zubereitungsanweisungen

Hefe und Zucker mischen und füssig werden lassen. Mehl in eine Schüssel geben, Salz und Hefe dazu und nach und nach Wasser beigeben. Der Teig ist fertig, wenn er sich leicht vom Schüsselrand löst und sehr weich ist, viel weicher als ein normaler Pizzateig und er nur mit Hilfe von viel Mehl nicht an den Händen klebt. Teig zu einer Kugel formen, in eine handwarme Schüssel geben und bedeckt 45 Minuten gehen lassen. Dann nochmals richtig durchkneten, auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Pizzateig ausrollen und aufs Backblech legen.

Dann zuerst mit etwas Olivenöl begießen, Kartoffeln fein gehobelt, Knoblauch und Rosmarin darauf legen, mit Sahne begießen und mit Käse bestreuen. Etwas salzen, pfeffern und für 12 – 15 Minuten in den vorgeheizten, sehr heißen Backofen (höchste Stufe Umluft 300 Grad). Dann heiß servieren.

Notizen

Idealer Käsebelag ist eine Mischung aus frisch geriebenem deutschem Edamer und italienischem Parmesankäse.

Die Kartoffeln müssen nach dem Hobeln (2mm oder weniger) unbedingt getrocknet werden, sonst dämpfen sie und werden zu weich.

Die benötigte Wassermenge kann sehr deutlich abweichen! Mein erster Versuch war so flüssig, dass ich den Teig fast auf’s Backblech gießen konnte. Er ging trotzdem auf.

Im Originalrezept stehen noch 100 g durchwachsener Speck in hauchdünnen Scheiben, aber den braucht diese Pizza nicht.

Gerichte, die aus dem Ofen kommen und dann fertig sind liebe ich. Während der Ofen läuft, wird die Küche aufgeräumt und wenn es Essen gibt, ist alles wieder sauber :).

Quelle: DAS! / NDR April 2002

21. Dezember 2013 von renate
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